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Geschichte

Zum Pfitscher Ratschings
Diese Mauern atmen Geschichte(n)

Die jahrhundertealten Gemäuer des heutigen Gasthauses „Zum Pfitscher“ in Ratschings erzählen von längst vergangenen Zeiten und unzähligen Menschen, die hier ein- und ausgegangen sind. Erstmals wurde der Hof, der zu den ältesten Erbhöfen des Gerichtsstandes Sterzing zählt, 1350 erwähnt.

Der „Praunhof“, wie er damals noch hieß und dem ganzen Weiler seinen heutigen Namen geben sollte, war im 18. Jahrhundert im Besitz der Familien von Jakob Rainer und Jakob Praunhofer. Rainers Sohn Johann erbaute 1759 das „Pfitscher Stadele“ gleich nebenan, wie an der Inschrift in den Holzbalken des Dachstuhls am Stadel nachzulesen ist. Sein Sohn wiederum trug den Namen „Pfitscherbauer“, eine Bezeichnung, die sich bis heute gehalten hat.

Zum Pfitscher Bauernhaus

Auch das Hofgebäude aus der Spätgotik blieb nahezu in seinem ursprünglichen Zustand erhalten und weist so einige architektonische Besonderheiten auf, die noch heute vom Wohlstand der einstigen Besitzer zeugen: das imposante Spitzbogenportal aus weißem Marmor, die Labe (Flur) und das Kreuzgratgewölbe in einer Kammer, die barocken Fassadenfresken mit Darstellungen von Mariahilf, Florian und Johannes von Nepomuk.

Zum Pfitscher Fassadenfresken

So hat der „Pfitscher“ die Jahrhunderte überdauert. Dank der heutigen Besitzerfamilie Gschwenter, die den Hof 2012 liebevoll restaurieren ließ, spüren die Gäste die geschichtsträchtige Atmosphäre des Hauses und fühlen sich sofort wohl darin: die besten Voraussetzungen für ein geselliges Beisammensein bei Speis und Trank!

Zum Pfitscher Weinkeller

Machen wir es uns in dem geschichtsträchtigen Gemäuer gemütlich und genießen die außergewöhnliche Atmosphäre. Dann lebt der „Pfitscher“ weiter und hat auch in Zukunft vieles zu erzählen.